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SCHLIESSE FRIEDEN MIT DER VERGANGENHEIT INDEM DU VERZEIHST UND VERGIBST


Möchtest du alten Schmerz und Verletzungen loslassen und voller Kraft deine Zukunft gestalten?

In diesem Blogbeitrag zeige ich dir zwei Übungen, die dir helfen mit der Vergangenheit Frieden zu schliessen. Weil du es verdient hast!


Vergebung...

Schliesse für einen kurzen Moment deine Augen und fühle in dieses Wort hinein. Was heisst Vergebung für dich? Was passiert in deinem Körper, wenn du an das Wort Vergebung denkst?

Wenn ich früher ans Wort Vergebung gedacht habe, dann stieg Wut in mir auf, Vorwürfe, viele Erinnerungen aus meiner Kindheit und Jugend, Schmerz und Enttäuschung. Dank Vergebungsritualen und vielen Ereignissen, die heilen durften, kann ich das Wort Vergebung heute ganz anders annehmen. Vergebung ist etwas Wunderschönes. Eine never-ending (Love-)Story mit dir selbst.

Denn durch Vergebung befreist du nicht andere, sondern du befreist dich selbst. Du befreist dich von Vorwürfen, die dich in der Vergangenheit festhalten, die dich beschweren und dir sehr viel Energie rauben. Weshalb also tust du dir das an? Weshalb hältst du dich selbst zurück? Weshalb gibst du einer Person, die dich in der Vergangenheit verletzt hat, eine so grosse Macht über dein Leben?


« Jemand anderem Vorwürfe zu machen, ist wie selbst Gift zu trinken, in der Hoffnung, dass der andere stirbt. »

Gandhi

Was meint Gandhi mit diesem Satz? Solange du der anderen Person nicht vergibst, kannst du nicht in deine volle Kraft kommen. Lass mich dir dies anhand eines Beispieles veranschaulichen:

Vielleicht wurdest du anfangs 20 von deinem Freund (oder deiner Freundin) betrogen. Du wurdest verletzt, dein Vertrauen missbraucht. Du hast dich daraufhin bewusst oder unbewusst entschieden «ich vertraue keinem Mann mehr». Du bist jetzt vielleicht anfangs 30 und hattest seit der letzten Trennung keinen Partner mehr – ganz einfach, weil du nicht vertrauen kannst und dich vor diesem Schmerz beschützen möchtest. Dein Exfreund hingegen, hat in der Zwischenzeit eine neue Partnerin, führt eine glückliche Beziehung, ist verheiratet und das erste Kind ist auf dem Weg.

Wer also hat nun das Gift der Vorwürfe getrunken und wer ist daran gestorben? Du hegst zwar nach wie vor die Vorwürfe, aber nicht dein Exfreund ist gestorben, sondern du lebst nicht das glückliche Leben, das du verdient hast.


Wichtig ist mir hier anzumerken: Du musst das Geschehene nicht für gut befinden. Aber nimm das Ereignis an, es ist passiert, du kannst es nicht mehr ändern und: du durfest viel aus diesem Ereignis lernen, auch wenn du das vielleicht erst zu einem späteren Zeitpunkt erkennen kannst. Annehmen ist der erste Schritt für die Heilung. Nimmst du die Erfahrung an, kannst du der Person vergeben und befreist dich selbst. Zum Vergeben gibt es zwei Tools, die ich dir empfehlen kann:

1. Schreibe einen Brief

Hol dir Stift und Papier und mache es dir gemütlich. Vielleicht stellst du dir ein Glas Wasser oder auch ein Glas Wein bereit. So, dass du dich richtig wohlfühlst.

Schreibe dann einen Brief an die Person, der du vergeben möchtest. Schreibe alles auf, was dich beschäftigt. Lass deinen ganzen Schmerz, die Verletzungen und die Wut raus. Notiere aber auch die schönen Momente, das was du an der Person schätzt. Wenn du merkst, dass alles draussen ist, dann schreibe den Satz «Ich weiss zwar noch nicht wie, aber ich vergebe dir. Ich befreie mich von diesem Schmerz und nutze die dadurch freigesetzte Energie für mich.» Wiederhole den Satz innerlich so oft, bis du spürst, dass du ihn annehmen kannst.

Abschliessend kannst du den Brief verbrennen und die Asche in der Natur verteilen. Lass die Asche vom Wind verwehen und deinen Schmerz davontragen.


2. Ho'oponopono

Ho’oponopono ist ein hawaiianisches Vergebungsritual, das aus vier Sätzen besteht. Es hilft dir, die Vergebung einzuleiten. Du kannst mit Ho’oponopono anderen vergeben, aber du kannst vor allem auch dir selbst vergeben. Denn oft müssen wir zuerst uns selbst vergeben, bevor wir bereit sind, anderen Menschen zu vergeben.


Ho’oponopono ist auch ein Mantra. Ein Mantra, das mit vier einfachen Sätzen deine Gedanken verändert. Es hilft dir, deine Bewertung einer Situation zu verändern. Denn das Ereignis ist geschehen. Es kann nicht rückgängig gemacht werden. Was du aber im Hier und Jetzt ändern kannst, ist deine Bewertung. Und das gelingt dir mit Ho’oponopono.

Wie funktioniert Ho'oponopono?

  • Bevor du mit Ho’oponopono beginnst, atme einige Male tief ein und aus.

  • Schliesse dann deine Augen und verbinde dich mit deinem Herzen in dem du tief in dein Herz ein- und ausatmest.

  • Rufe dir dann die Person (oder die Situation) in Erinnerung, der du vergeben möchtest.

  • Und dann sprich die vier Sätze


  • Wiederhole die Sätze so oft, bis du spürst, dass sich die Wut, die Verletzung, der Schmerz auflöst. Wenn du keinen Schmerz mehr spürst, verabschiede dich von der Person.

  • Komme zurück in dein Herz. Atme einige Male tief ein und aus. Bedanke dich bei dir selbst, dass du dir Zeit für dich genommen und dich befreit hast.

  • Spüre die neugewonnee Energie, die durch dich fliesst.

Vergebung ist ein grosses und ein intensives Thema, das auch Angst macht. Aber zu vergeben bewirkt Wunder. Die Angst wird sich ganz automatisch auflösen und: du kannst dich ganz bewusst dafür entscheiden. Sobald du dich bewusst dafür entschieden hast zu vergeben, werden sich dir ganz neue Tore öffnen. Versprochen!

Wenn du dir Unterstützung wünschst in deinem Vergebungsprozess, dann schau dir auf meiner Seite mein Energiearbeit-Angebot an oder kontaktiere mich via Kontaktformular. Ich freue mich, dich auf deiner Reise zu mehr innerem Frieden und Vertrauen zu begleiten.



Für mehr Dankbarkeit & Selbstliebe im Alltag



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