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DU MÖCHTEST DICH SELBST LIEBEVOLLER BEHANDELN? ICH ZEIGE DIR WIE!


Möchtest du liebevoller mit dir selbst umgehen? Dich selbst so behandeln und respektieren wie andere?


Oftmals gehen wir mit uns selbst sehr hart ins Gericht. Sprechen mit uns auf eine Art und Weise, wie wir mit niemandem anderen sprechen würden. In diesem Blogbeitrag zeige ich dir einige Übungen, wie es dir gelingt, liebevoller mit dir selbst umzugehen.



Selbstliebe ist zur Zeit ein richtiges Trendwort. Alle sprechen davon, dass man nur sich selbst lieben muss und dann ist das Leben Friede, Freude, Eierkuchen. Du fragst dich dabei aber immer, wie du dich bitteschön in dich selbst verlieben sollst, wenn du doch "alles" falsch machst und nicht genügst? Natürlich gibt es im Thema Selbstliebe unendlich viele Aspekte. Den Generalschlüssel für die Lösung habe ich leider nicht. Da würde ich dir etwas Falsches versprechen. Jede und jeder ist individuell und so ist auch für jede und jeden der Weg in die Selbstliebe individuell. Was ich aber habe und mit dir in diesem Blogbeitrag teilen möchte, sind drei Übungen, die mir geholfen haben, liebevoller mit mir selbst umzugehen.



1. Die Spiegelübung


Die Spiegelübung mag ich ganz besonders, weil sie so simpel und doch so effektiv ist. Hol dir einen (Lippen-)Stift und stelle dich vor den Spiegel, den du am meisten benutzt. Schreibe in grossen Buchstaben darauf "Ich liebe mich". Jedes Mal, wenn du nun in den Spiegel schaust, wiederholst du den Satz "Ich liebe mich" und lässt das Gefühl von Liebe durch deinen Körper strömen. Nun sträubt sich vielleicht alles in dir und denkst du "Das funktioniert doch sowieso nicht.". Ja, ich gebe zu, zu Beginn kann es sich wie eine Lüge anfühlen. Vielleicht kannst du auch das Gefühl von Liebe noch nicht durch deinen Körper strömen lassen. Sei geduldig mit dir und du wirst merken, dass es dir mit der Zeit immer leichter fällt. Falls du dich mit der obigen Beschreibung noch nicht ganz wohl fühlst, kannst du die Spiegelübung auf deine Bedürfnisse anpassen:

  • Statt die Worte gross mit einem (Lippen-)Stift auf den Spiegel zu schreiben, kannst du sie auf ein Post-it schreiben und dieses auf den Spiegel kleben. Dieses kannst du auch problemlos entfernen, solltest du Besuch haben und nicht wollen, dass dieser die Übung sieht.

  • Rebelliert alles in dir, wenn du an den Satz "Ich liebe mich" denkst? Dann finde die für dich jetzt passende Alternative. "Ich hab mich lieb. Ich mag mich. Ich bin wundervoll." Spüre in dich hinein und wähle den Satz, mit dem du dich identifizieren kannst. Den Satz kannst du immer wieder anpassen.

2. Die Zwinkerübung

Kassierst du bei jedem kleinen Fehler einen Rüffel von dir? Dann ist diese Übung die Richtige für dich. Genauso simpel und effektiv wie die Spiegelübung, benötigt sie etwas mehr Selbstdisziplin. Ärgerst du dich darüber, dass du zu spät dran bist? Hast du beim Wäschewaschen ein Taschentuch mitgewaschen? Oder hast du ein Glas umgekippt, als du zu Besuch warst? Wahrscheinlich ärgerst du dich jeweils unglaublich (So ging es mir jeweils zumindest

).

Aber: an der Situation gibt es nichts mehr zu ändern. Wieso also noch viel Energie ins Ärgern investieren? Wenn du dich das nächste Mal in einer solchen Situation wiederfindest. Zwinkere oder lächle dir selbst zu. Was dir einfacher fällt. Du signalisierst deinem Gehirn dadurch, dass etwas Lustiges passiert sein muss, wodurch du dich automatisch besser entspannen und den Ärger loslassen kannst. Falls dir das mit dem Zwinkern noch nicht reicht, hilft bei mir jeweils auch Folgendes: Ich überlege mir kurz, wie ich reagierte, als dasselbe einer Freudin passierte. Dann muss ich mir jeweils eingestehen, dass ich mit ihr sehr grosszügig wäre. Weshalb bin ich mit mir selbst nicht genauso grosszügig?

3. Die Tagebuchübung

Die letzte Übung, die ich dir von Herzen empfehle, ist etwas zeitintensiver. Dafür kannst du sie bewusst jeden Abend einplanen und musst dich weniger im Moment selbst an der Nase nehmen wie bei der Zwinkerübung. Falls du nicht sowieso abends Tagebuchschreibst, schnapp dir ein Notizbuch und einen Stift und lege sie neben dein Bett. Jeden Abend vor dem Einschlafen schreibst du mindestens einen Grund auf, weshalb du dich magst. Dies kann sich auf ein Erlebnis während des Tages beziehen oder auf eine Eigenschaft von dir. Notiere die Punkte untereinander und lasse sie nach einigen Tagen Revue passieren. So kannst du auf einen Blick erkennen, was dich ausmacht und was für eine wundervolle Person du bist. Solltest du einmal wirklich nicht mehr wissen, was du aufschreiben sollst, frage deine Freunde oder deine Familie, was sie an dir ganz besonders mögen. Ich wünsche dir ganz viel Vergnügen beim Ausprobieren. Und denke daran: Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen - sei geduldig mit dir.



Hat dir dieser Blogbeitrag gefallen? Lies dir auch den Blog "Gestalte dein Leben mit Intentionen" durch und setze Intentionen auf deiner Reise zu dir selbst ein.





« Das wirkungsvollste Vertrauen ist das Vertrauen in sich selbst. » WILLY MEURER
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